Petr, Jan und Christian | Hawelka

Blues und Polka sind die Stärken der drei Stuttgarter Jungs, die zusammen Hawelka bilden. Eine Indie-Pop-Band, die sich selbst nicht gerne auf einen Stil festlegen will. Nur eine Konstante gibt es: gesungen wird auf Deutsch. Ansonsten lassen sich  Petr Novak (Gesang/ Gitarre), Jan Georg Plavec (Tastenbass / Orgel) und Christian Seyffert (Schlagzeug) gerne von allen Musikrichtungen inspirieren, am liebsten von Polka und Rock. Ihre Eigenkompositionen dürfen aber auch gerne mal elektronische Einflüsse haben.
Sänger und Songwriter Petr kommt ursprünglich aus Tschechien. Als er vor fast zehn Jahren eine Anzeige in einer Musikerkontaktbörse geschaltet hat, rechnete er wahrscheinlich nicht damit, dass aus „Sänger sucht Band“ tatsächlich eine so harmonische Truppe entstehen würde. Zum 10-jährigen Bestehen der Band wird daher im Dezember der ein oder andere Korken knallen – ganz bestimmt aber beim „Bandgeburtstag“ am 20.12. im Danziger Stüble, einer Kneipe genau an der Stelle, wo Cannstatt zu Fellbach wird. Sogar einen gemeinsamen Lieblingsort haben die Jungs, das berühmte Wiener Café Hawelka.

Der aufmerksame Leser merkt: Ja, dieses traditionsreiche Intellektuellencafé war namensgebend für die Dreierkombo. Und weil Petr, Jan Georg und Christian das Hawelka so mögen, haben sie dort auch gleich eines ihrer Musikvideos gedreht, als sie 2013 auf Tour in Wien vorbeikamen (Video). Auch wenn ihr Projekt nur semi-professionell betrieben wird, sind die Hawelka-Jungs mit Herz und Seele Musiker. Anfang August stellten sie im Merlin ihr bereits drittes Album vor: „Live in Stuttgart“. Nicht schlecht, dafür, dass alle drei noch einen zweiten Beruf haben, um ihre Brötchen zu verdienen. Und wenn gerade nicht gearbeitet oder geprobt wird, dann touren Hawelka durch die verschiedensten Regionen. Erst vor kurzem waren sie auf einer Clubtour in Österreich, Tschechien und Deutschland – alles im Selbstmanagement.

Manch ein Musiker würde auf die Idee kommen, in eine der großen Metropolen zu ziehen, um Karriere zu machen. Doch die drei Vollblutmusiker lieben Stuttgart und werden dem schönen Städtchen im Kessel auch weiterhin treu bleiben. Gerade die oftmals gut verstecke Subkultur Stuttgarts hat es ihnen angetan. Dabei verfolgen sie gerne, was Stuttgarts Szene, fernab von Cro und Co., zu bieten hat – zum Beispiel im Merlin, im Zwölfzehn oder in diversen rauchigen Kaschemmen. Einen Tipp für Newcomer-Bands haben Hawelka natürlich auch noch parat: Immer dran bleiben und Veranstalter auf freundliche Art nerven! Dann klappt’s schon bald mit den Bookings.

Haltet also eure Ohren offen, denn Hawelka spielen bestimmt demnächst in einer Location ganz in eurer Nähe!


3 letzte Fragen an Hawelka:

Was ist das Besondere an Stuttgart?
Stuttgart ist eine moderne Stadt mit viel „Grün“.

Wo trifft man euch in Stuttgart an?
Kap Tormentoso, Zwölfzehn, Merlin, Super Popular Sanchez, Ratzer Records Plattencafé und im Danziger Stüble

Welche Künstler hört ihr privat?
u.a. The Killers, Talk Talk, Neoangin, Spoon, Element of Crime, Nick Cave, Kasabian, Arctic Monkeys, Mando Diao, Placebo…

Danke Petr! Danke Jan! Danke Christian!


MEHR INFOS:
www.hawelka-band.de