PARALLEL

Wer an lauen Sommerabenden gerne am Schlossplatz abhängt, um ein kühles Wulle zu zischen, kennt garantiert die beiden Jungs von Parallel. Koray Cinar und Francesco Caruso sind es nämlich, die regelmäßig für den passenden Soundtrack sorgen, wenn ihr mit euren Freunden den Abend in der Stuttgarter City ausklingen lasst. Mit der Klampfe unterm Arm und geölten Stimmbändern geben Parallel ihre deutschsprachigen Songs gerne auf der Straße zum Besten. Doch auch die ganz großen Bühnen wollen von den schwäbischen Buben erobert werden.

Eigentlich machen Koray und Francesco schon immer Musik. Schon als Kids sind sie musizierend durch die Straßen gehüpft. Dank eines gemeinsamen Freundes haben die zwei letztendlich zueinandergefunden. Seither wird nur noch zusammen Musik gemacht. Zunächst probierten sich Parallel an Coverversionen aus. In diesem Jahr starten die Jungs mit ihren eigenen Songs so richtig durch, denn Koray und Francesco arbeiten fleißig an ihrem Debütalbum. Die Jungs wissen genau: Wer seine Träume verwirklichen will, muss hart arbeiten. Nicht schnell geschriebene Musik hat Erfolg, sondern gute Musik. Und davon hat die Stuttgarter Band eine ganze Menge in petto. Wir haben uns mit Francesco und Koray getroffen, um mit ihnen über Musik, Heimat und die Zukunft der Band zu plaudern.

Wie kamt ihr zur Musik und wie habt ihr zueinander gefunden?

Koray: Ich bekam von seinem Vater, der selber Musiker ist, mit 5 Jahren mein erstes Schlagzeug geschenkt.  An diesem Tag war für mich klar: „Wenn ich groß bin, will ich mal Rockstar werden.“

Francesco: Auch ich wusste schon früh, dass ich mit Musik meinen Lebensunterhalt verdienen will. An der Hochzeit meines Onkels stand ich zum ersten Mal als Sänger auf einer Bühne – meine Mutter sagt, ich war 4.
2006 lernten Koray und ich uns über Musikerkumpels kennen und gründeten eine Band, mit der wir jahrelang auf den Straßen von Deutschland gespielt haben. 2013 haben wir dann Parallel als Duo gestartet.

Wie würdet ihr euren Musikstil beschreiben?

Handgemachte, deutschsprachige, groove-lastige Popmusik mit viel Spaß, Party und Herz. Kurz: HaDeGroPoMu.

Wie stark nimmt die Musik euren Alltag ein? Rockt ihr mit PARALLEL schon zu 100% oder gibt es noch ein Leben neben Parallel?

Glücklicherweise können wir uns seit drei Jahren komplett auf das Projekt Parallel konzentrieren.

Was genau hat der Name „Parallel“ für eine Bedeutung?

Wir gehen seit Jahren Schulter an Schulter denselben Weg. So kamen wir auf den Namen PARALLEL. Ganz easy!

Habt ihr musikalische Vorbilder?

Oh da gibt es einige. Stevie Wonder, Michael Jackson, John Mayer, Xavier Naidoo, Bruno Mars, Coldplay, Ed Sheeran und noch viele mehr.

Wo holt ihr euch Inspirationen? Gibt es bestimmte Rituale beim Songwriting?

Bestimmte Rituale gibt es bei uns nicht. Wir haben verschiedene Herangehensweisen. Manchmal ist es nur ein Wort und manchmal eine kleine Melodie, die uns inspiriert. Wichtig dabei ist, dass wir es fühlen. Eine kleine Regel gibt es aber doch, ein Song muss mit einer Gitarre funktionieren.

Welche Ziele habt ihr mit der Band?

Ganz klar: viele Konzerte geben, weiterhin Songs schreiben und damit viele Menschen berühren und unterhalten. Und das am besten die nächsten 94 Jahre.

Welches Konzert habt ihr zuletzt privat besucht?

James Bay. Ein großartiger Musiker.

Was hört ihr privat für Musik?

Aktuell hören wir sehr gerne die Platten von Bruno Mars und Ed Sheeran. Alles was aus der Motown Ecke kommt, gehört zu unserer zeitlosen Playlist.

Was sind eure Pläne für dieses Jahr? Sieht und hört man euch auch mal im Kessel?

Im Moment arbeiten wir intensiv an unserer ersten Platte, die in diesem Jahr veröffentlicht wird. Wenn die Tour dann steht, werden wir ganz sicher auch Zuhause in Stuggi spielen. Sobald die Sonne sich wieder zeigt, werden wir auch am Schlossplatz wieder Straßenmusik machen.

Habt ihr Geheimtipps für Nachwuchskünstler?

Naja, wir sind selbst noch keine alten Hasen. Man braucht schon einen starken Willen, Durchhaltevermögen und man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren … und zwar die Musik.

Was verbindet ihr mit Stuttgart? Was gefällt euch besonders am Kessel? Wo haltet ihr euch gerne auf?

Da wir seit Jahren auf der Königstraße Musik machen, verbinden wir damit unzählige tolle Abende und Momente. Wir lieben es, im Sommer am Schlossplatz zu chillen und abends in der Schankstelle abzuhängen.

Was ist eure schwäbische Leibspeise?

Käsespätzle.

Habt ihr ein Lebensmotto?

Der Weg ist das Ziel!


MEHR INFOS:
www.parallel-online.de