Tanja Reiner | Schwaben-Mom

Mutti ist einfach die Beste.

Das weiß auch Tanja Reiners. Sie hat den Müttern der Region gleich einen ganzen Blog gewidmet. Auf schwaben-mom.de finden moderne Frauen mit Kind und Familie jede Menge spannende Themen rund um das Leben als schwäbische Mom. Tanja kennt die besten Ausflugsziele, um mit seinen Kindern jede Menge Abenteuer zu erleben und stellt tolle Frauen vor, die in Karriereporträts zeigen, wie sie Familie und Job unter einen Hut bekommen – auf ihre eigene Art. Sie zeigt die Streetstyles der Mütter, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs sind und gibt Erziehungsratschläge und Empfehlungen für die besten Orte der Entspannung in Stadt und Land.

Denn Muttersein kann manchmal ganz schön an den Kräften zehren. Genau deswegen will Tanja mit ihrem Blog einen Ort für Mütter schaffen, an dem sie sich inspirieren lassen und austauschen können.

Als zugereiste Schwaben-Mom lebt Tanja mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Stuttgart. Geboren ist sie allerdings in Hannover. Dass Stuttgart ein gutes Pflaster für eine Familie ist, merkte die engagierte Bloggerin recht schnell. Denn wer hier lebt, kann eine der schönsten Regionen Deutschlands sein Zuhause nennen. Mit viel Sonnenschein, sicheren Straßen, großen Innovationen, netten Menschen und immer gekehrten Bürgersteigen ist Stuttgart und Umgebung der perfekte Ort für eine tolle Zeit – mit und ohne Kinder.

Wie kamst du auf die Idee einen Blog für Mamas zu gründen?

Ich wollte schon immer etwas Eigenes machen. Ich habe mir oft Mama-Blogs aus Berlin angeschaut und fand die Idee super. Da es so was für Stuttgart bisher nicht gab, habe ich einfach selbst damit angefangen. Da ich seit 20 Jahren in der Medienbranche arbeite, konnte ich Mama-sein und Bloggen optimal verbinden. Auch der Austausch mit anderen Müttern hat mir sehr geholfen. Stuttgart ist eben nicht Berlin. Stuttgart ist bodenständiger und gemütlicher. Hier spielen Tradition und Heimat eine wichtige Rolle. Die Streetstyles habe ich mir dann aber doch ein klein bisschen bei den Berliner Blogs abgeschaut, denn das machen die richtig gut.

Was ist deine Botschaft?

Es ist einfach bewundernswert, was Mütter leisten. Doch als Mutter muss man sich nicht aufgeben. Beruf und Familie kann man absolut vereinbaren. Trotz oder gerade wegen der Kinder kann man flexibel sein. Mit spannenden Karriereinterviews von Müttern möchte ich zeigen, dass man auch mit Kids erfolgreich im Job sein kann – jede Mutter auf ihre Weise. Da gibt es kein Patentrezept. Mutter sein ist etwas Schönes, aber auch sehr Anstrengendes. Ich möchte andere Mütter motivieren und inspirieren, aber auch für das, was sie tun, wertschätzen. Denn sie leisten alle sehr, sehr viel heute. Außerdem geht es um Solidarität unter Müttern und darum, ein Netzwerk zu schaffen. Aber natürlich gibt es bei Schwaben-Mom auch originelle Ausflusgziele, wie Baumhäuser in Hohenlohe und Übernachten in Holzfässern. Spaß gehört einfach dazu.

Wann und wie hat es dich ins Schwabenland verschlagen?

2014 zog mich die Liebe ins Schwabenland. Jetzt lebe ich mit meinem Mann und meinen Kindern in Uhlbach. Ein bisschen ist es noch wie Urlaub. Ich kann immer noch nicht glauben, dass man hier so schön „ländlich“ leben kann und trotzdem mitten in der Stadt. Ich liebe die Weinberge, die sind mein Ersatz zu den Badeseen in Hannover. Anfangs habe ich im Stuttgarter Westen gelebt, aber da war es irgendwann zu eng. Und auch in Uhlbach – jenseits des urbanen Lebens – gibt es sehr interessante Menschen.

Was sind die größten Unterschiede zwischen Stuttgart und Hannover?

Ganz klar, der Dialekt. In Hannover spricht man hochdeutsch, was am Anfang bei den Schwaben irgendwie nicht so gut ankommt. Hochdeutsch wirkt manchmal etwas forsch und fordernd. Vielleicht sind wir Norddeutschen etwas offener, aber dafür fehlen uns die Traditionen. Wenn ich in der U-Bahn die Augen zu mache, erkenne ich an den Gesprächsthemen, ob ich in Stuttgart oder in Hannover bin. In Hannover wird mehr über Befindlichkeiten und  Gefühle geredet. In Stuttgart eher übers Wetter und praktische Dinge. Ich habe mich aber von Anfang an in Schwaben wohlgefühlt. Hannover vermisse ich eigentlich hauptsächlich wegen meiner Familie.

Was machst du um zu entspannen?

Ich mache regelmäßig Sport. Radfahren und Yoga sind zurzeit meine Favoriten. Aber auch meine Kinder entspannen mich ungemein – da komme ich runter und bin ganz bei mir. Außerdem liebe ich es in Magazinen zu blättern, ich bin ein echter Zeitschriftenjunkie. Ich schaue aber auch für mein Leben gerne die Talkrunden auf den dritten Programmen, wenn ich dazu Zeit habe. Ich interessiere mich einfach für Menschen.

Hast du  Geheimtipps in Stuttgart oder Umgebung?

Mein Lieblingsitaliener ist das Girasole in der Schwabstraße. Und die Kinothek in Obertürkheim ist ein echter Geheimtipp. Das ist Kino aus den 50ern Jahren. Dort laufen noch Arthouse-Filme, die seit Monaten in keinem anderen Kino laufen. Das Café Markt1 in Esslingen ist schön ruhig und entschleunigt, wenn es mal zu hektisch im Alltag der Großstadt wird.

Hast du ein Lebensmotto?

Man muss auf sich achten und darf sich nicht verlieren! Nicht immer mit dem Strom mit schwimmen, auch mal innehalten. Die Faszination und Freude an kleinen Dingen sollte man sich bewahren – das kann man übrigens von den Kindern lernen. Ruhe ist gerade der größte Luxus als Working-Mom. Einfach mal nichts tun und das Handy in den Flugzeugmodus stellen.

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