SCHWABENFAKTEN FÜR NEIGESCHMECKTE!

„Ein Dutzend Fakten für Neigschmeckte…“

1. Am Anfang des Stutengartens wars Pferdle. Zusammen mim Äffle entstand nationales Kulturgut.

2. Unser Fernsehturm ist größer als unser Bahnhofsturm, das Allergrößte sind Linsen mit Spätzle und Saiten.

3. Im Süden kehrt jeder vor seiner eigenen Tür, um des Hausfriedens Willen.

4. „Wo“ ist das einzig wahre Relativpronomen: Mir sin die, wo Schwäbisch schwätza.

5. Der Schwabe ist ein Rudeltier: Gerne kommt er mit der ganzen Bagasch.

6. In Süddeutschland ticken Uhren im Viertelstakt:

„Viertel, Halber, Dreiviertel, Ganz.“

Obacht: Nach zu vielen Viertele ticken Schwaben nicht mehr richtig, sie sind hee.

7. Der Schwabe lupft, was er aufhebt und hebt, was er hält. Er läuft, wenn er zu Fuß geht und springt, wenn er schnell läuft.

8. Ein Fuß entspringt direkt in der Leiste und geht hinunter bis zu den Zehen.

9. Geflirtet wird O-Ton schwäbisch zurückhaltend, im Konjunktiv, mit Hintertürchen:

„Dädsch du mi net so schlecht finda, wenn i di net so schlecht finda däd?“

10. Kreativ wird der Schwabe beim Fluchen über Grasdaggl, Schnabbsdaggl, Saudaggl, Affadaggl, Volldaggl.

11. Bruddla ist eine Kunstform der gesellschaftlichen Konversation.

12. An Stuttgarts Himmel strahlt der schönste Stern!