Rund 80 Aussteller*innen verwandeln die historische Kulisse der Phoenixhalle im Römerkastell in einen lebendigen Workspace der Kreativität. Wir haben für euch hinter die Kulissen geschaut und verraten, warum dieser Termin ein Muss in eurem Kalender ist.
Das Kunst-Wochenende startet am Freitag, den 8. Mai, um 17 Uhr und die Messepforten bleiben am Eröffnungsabend bis 21 Uhr offen. Am Samstag und Sonntag könnt ihr dann jeweils ganz entspannt von 11 bis 18 Uhr durch die Hallen schlendern.
Das ARTe Kunstmessen-Konzept
Was macht die ARTe Kunstmessen eigentlich so besonders? Es ist der Anspruch, Kunst nahbar zu machen. Auf 1.500 Quadratmetern begegnet ihr nicht nur Galerien, sondern trefft die Schöpfer*innen der Werke direkt an ihren Ständen. Das Ziel der Messe: zeitgenössische Kunst aus der „Elfenbeinturm-Ecke“ zu holen und einen Raum für echten Austausch zu schaffen. Hier wird nicht nur geschaut, sondern diskutiert, verstanden und, wer möchte, direkt gekauft. Ein kostenloser Einpackservice sorgt dafür, dass euer neues Lieblingsstück sicher nach Hause kommt.


Von Tattoo-Handwerk bis zu surrealen Welten
Die Vielfalt der gezeigten Positionen ist dieses Jahr besonders spannend. Ein Highlight ist das Künstlerpaar dehhoch2 aus Bissingen. Jonas und Nicole Deh bringen Einflüsse aus dem Tattoo-Handwerk in ihre Kunst ein und schaffen Werke, die nachhaltig berühren sollen. Wer es präziser mag, sollte bei Leonard Limpert vorbeischauen: Er nutzt sein Design-Wissen, um surreale Motive hyperrealistisch in Öl zu malen, ein faszinierender Mix aus Vision und handwerklicher Perfektion.

Foto: Jonas Deh

Foto: Nicole Deh

Foto: Leonard Limpert
Auch die Landschaftsmalerei wird neu interpretiert, etwa durch Peter Stahr, der mit Materialien wie Erden und Pigmenten arbeitet, um die Grenze zwischen Realität und Vision zu verwischen. Wer nach Botschaften sucht, wird bei Vera Ludwig-Loster fündig, die mit Symbolen und Allegorien eine ganz eigene atmosphärische Bildsprache entwickelt hat. Abgerundet wird das Spektrum durch renommierte Institutionen wie den Kunstraum Karlsruhe oder die [KUN:ST] Galerie, die internationale Gegenwartskunst nach Stuttgart bringen.

Foto: Peter Stahr

Foto: Vera Ludwig-Loster
Mehr als ein Messerundgang: Das Rahmenprogramm
Damit ihr euch in der Fülle der Eindrücke nicht verliert, gibt es ein besonderes Angebot:
Die Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel bietet kostenfreie Führungen an. In verschiedenen Touren ordnet sie die Werke kunsthistorisch ein und gibt euch spannende Insights zu den Techniken und Hintergründen der Künstler*innen.
Begleitet wird euer Besuch von einem dezenten musikalischen Klangteppich, der für die richtige Atmosphäre sorgt. Und weil Kunst bekanntlich hungrig macht, warten auf dem Vorplatz des Römerkastells regionale Foodtrucks auf euch. Ein kühler Drink an der Hausbar in der Phoenixhalle macht das Messe-Erlebnis perfekt.
Die ARTe Kunstmesse Stuttgart ist die perfekte Gelegenheit, um in die Welt der zeitgenössischen Kunst einzutauchen, ohne sich dabei verloren zu fühlen. Ob ihr nun Sammler*innen seid oder einfach nur Lust auf einen inspirierenden Tag im Römerkastell habt, die Mischung aus Professionalität und entspanntem Vibe wird euch begeistern.


