BABY IT’S COLD OUTSIDE

„Ein Frage hab ich. Wat machn wir jetzt? Hör ma auf, geh ma heim? Wasch los grad?“

Antoine / Komiker Tedros „Teddy“ Teclebrhan

Joa, die Frage stellen wir uns inzwischen auch, denn im Kessel herrschen momentan gefühlt eisige Temperaturen. Doch auch in der kalten Jahreszeit kann man einiges erleben – wenn die Warnstufen es zulassen. Wir haben euch besondere Tipps zusammengestellt, damit euch an kalten Winterwochenenden daheim nicht die Decke auf den Kopf fällt. Pssssst! Bei allen Indoor-Aktivitäten gilt 2G! 

1. Keramik selbst bemalen

Der Winter ist die Jahreszeit zum kreativ werden. Bei LAMOOI in Stuttgart-West könnt ihr, geschützt vor der Kälte, gemütlich mit Freunden oder auch alleine Keramik bemalen und euch selbst oder anderen mit einem einzigartigen Keramikstück eine Freude machen. Ob künstlerisch begabt oder Laie – die Stempel, Siebdruckvorlagen und Schablonen lassen jeden und jede zur/m einzigartigen Künstler*in werden. Bucht euch einen Slot oder schaut einfach vorbei – ihr könnt euch eure Malbox to go auch für Zuhause zusammenstellen.

2. Lilli Ceramics

Pssssst! Wer dem eigenen Töpfertalent eher skeptisch gegenübersteht, kauft sich die wunderschöne Keramik einfach direkt von den Profis. In einer kleinen Hinterhofwerkstatt im schönen Stuttgarter Westen findet ihr bei regelmäßigen Werkstattverkäufen (z.B. Samstag, 27.11.) handgetöpferte Einzelstücke. Julia von Lilli Ceramics bietet aber auch Workshops an oder ihr vereinbart einfach einen individuellen Termin. In jeder Tasse, Schale oder Vase steckt viel Zeit und Arbeit und vor allem eins: die Leidenschaft für das Töpfern! 

3. Jump, Jump!

Schüttelt den Winterspeck! In der Sprungbude wird euch bei den kalten Temperaturen nicht nur schnell warm, sondern ihr könnt auch mit ruhigem Gewissen an Weihnachten ein paar Gutsle mehr vernaschen. Die Sprungbude in Bad Cannstatt hat sechs Actionbereiche mit über 80 Trampolinen, eine Dodgeballarena und vieles mehr, zum Austoben, Saltos schlagen, Flickflacks machen oder einfach nur zum Springen. Buchen könnt Ihr Zeitslots von 60, 90 und 120 Minuten, damit auch jeder genügend Platz zum Springen hat und sich niemand in die Quere kommt.

4. Detektiv spielen und Rätsel lösen

Im Team Rätsel lösen und unvergessliche Abenteuer erleben. Bei Team Escape in S-Mitte seid ihr 60 Minuten mit euren Freunden in einem Raum eingesperrt und taucht gemeinsam in die Geschichte des Raumes ein. Die Räume haben alle einen Bezug zu unserer geliebten Hauptstadt im Ländle – oder mittlerweile in the Länd – um das ganze Spiel noch glaubwürdiger zu machen. Löst einen Mordfall in Stuttgart, befreit einen entführten Professor aus den Fängen von Terroristen oder schlüpft in die Rolle des Bösewichts und treibt als Kunstdieb euer Unwesen im Kessel oder brecht aus einem Gefängnis aus. Hier ist Teamgeist gefragt, also kein Platz für Alleingänge oder heldenhafte Einzeltaten.

5. Schwerelos entspannen 

Das tote Meer ist für einen spontanen Ausflug ein wenig weit weg und wenn man in den Neckar springt, bekommt man wahrscheinlich jede Krankheit, auch diese, von denen man nicht mal wusste, dass sie existiert. Aber wie gut, dass wir das float Stuttgart auf der Killesberghöhe haben. Wie klingt es, in der dunklen und kalten Jahreszeit, schwerelos in einem auf Körpertemperatur geheizten Solebecken zu schweben? Genau so: Euer Körper, Geist und Seele kommen in einen tiefenentspannten und reizarmen Ruhezustand. An einem Ort voller Stille und einem Zustand schwereloser Entspannung kehren möglicherweise wieder ein paar Fünkchen Lebensenergie in euch zurück. Wenn ihr dem Ganzen noch eins draufsetzen wollt, könnt ihr euch anschließend auch noch massieren lassen.

6. Musizieren und Tanzen

Eure musikalischen Talente sollen gefördert werden. Bei der Dance und Sound Factory findet ihr alles, was euer musikalisches Herz höher schlagen lässt. Marco und sein Team unterrichten euch in Jazz Dance, Hip Hop, Schlagzeug, Klavier und vielem mehr. Sogar Akkordeon könnt ihr lernen! Ob Einzelunterricht, zu zweit oder zu dritt – ganz egal was ihr ausprobieren möchtet, schreibt eine Anfrage und macht eine kostenlose Schnupperstunde aus! 

7. Pilates für den guten Zweck

Um auf die wichtige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aufmerksam zu machen, organisiert Pilates-Trainierin Natalia Cichos-Terrero gemeinsam mit dem DRK Stuttgart am dritten Adventssonntag (12.12.) einen spendenbasierte Livestream. Neben Pilates wird es ein Erste-Hilfe-Training geben sowie einen Talk mit dem DRK, bei dem verdeutlicht werden soll, welche vielfältigen Themen und Aufgaben das Deutsche Rote Kreuz übernimmt, die kaum oder gar nicht bekannt sind (u. a. Kältebus, Elterncampus,Therapiehunde oder das Programm WunschZeit). Mit vielen Dos und Don’ts wird anschaulich und praxisorientiert gezeigt, wie man in einer Notsituation reagieren sollte. Das exklusive Online-Live-Event richtet sich an alle, die mit ihrer Teilnahme nicht nur sich selbst, sondern vor allem anderen etwas Gutes tun möchten. Ihr könnt euch hier noch bis zum 11.12. anmelden!  

8. Trainieren wie die Astronauten

Noch ein Tipp, um wirklich ohne schlechtes Gewissen Plätzchen in der Weihnachtszeit essen zu können, ist Aurum. Das Beste: ihr müsst sogar nur 6 Minuten lang etwas dafür tun. Bei AURUM (nähe Feuersee) reichen diese wenigen Minuten Training in der Woche aus, um spürbare Effekte zu erzielen. Das Geheimnis dahinter: hochintensives Krafttraining, bei dem in wenigen Minuten Muskeln, Knochen, Lungen, Herz-Kreislaufsystem und das zentrale Nervensystem gleichzeitig gestärkt werden. Bei jedem gebuchten Training habt ihr das komplette Studio ganz für euch allein, genau wie den dazugehörigen Personaltrainer bzw. der Personaltrainerin.

9. Meditieren

Und um nochmal auf das Thema Stress, Hektik und Reizüberflutung zurückzukommen: Meditation hilft da auch sehr gut. Mit einfachen Meditationsübungen kann jeder und jede lernen, ruhiger und ausgeglichener zu sein. Im Kadampa Meditationszentrum Stuttgart lernt ihr genau das. Der Einstieg ist jederzeit möglich, ihr braucht keine Vorkenntnisse. Hier werden die Meditationen angeleitet, erklärt und inspirierende Ratschläge gegeben um mehr Achtsamkeit in den Alltag einzubauen. In der Pause gibt es sogar Getränke, Snacks und Raum für Austausch und Fragen.

10. Minigolfen bei Schwarzlicht

Minigolfen kann man im Kessel nicht nur im Sommer. Bei Black Light Stuttgart gibt es Indoor-Minigolf. Und sehr viel cooler als das klassische Minigolf, denn hier sind die 18 Bahnen der Minigolfanlage in Schwarzlicht getaucht. In der großen Halle findet ihr außerdem einen 3D Schwarzlicht-Pit-Pat Parcous mit ebenfalls 18 Tischen. Pit-Pat ist Billard mit Hindernissen. Wie beim Billard habt ihr Queues und Kugeln, auf dem Tisch mit den Kugeln sind nur Hindernisse. Die Kugeln müssen logischerweise um die Hindernisse herum in die Taschen gestoßen werden.

11. Kunst und Kultur entdecken

Geocaching habt ihr bestimmt schon mal gehört! Aber Kunstcaching? Richtig gehört! Beim „Kunstcaching“ geht es darum, mit Hilfe von kleinen Rätseln und Spielen QR-Codes zu finden, die in der Nähe von Stuttgarter Kultureinrichtungen versteckt sind. Benötigt wird lediglich ein mobiles Endgerät. Hat man einen dieser Codes gefunden, scannt man diesen, und kann daraufhin ein ca. einminütiges Performancevideo unterschiedlichster KünstlerInnen oder Künstlergruppe genießen. Dazu kommen „fun facts“ über die jeweilige Kultureinrichtung. Zahlreiche Künstler*innen aus Stuttgart sowie Stuttgarter Museen und Theater sind mit dabei. Initiiert wurde das spannende Projekt von Pablo Zibes. Der Argentinier lebt in Stuttgart und ist seit über 20 Jahren als Pantomime im In- und Ausland unterwegs. Dank einer Förderung des Fonds „Darstellende Künste“ ist das Angebot kostenfrei!

12. Kreativ werden

FLOOX ist eine Online-Learning Plattform & Start-Up aus Stuttgart. Alice und Coco bringen internationale Künstler*innen in Form von Online-Kursen inklusive Material-Set zu euch nach Hause. Gemeinsam mit der Stuttgarter Künstlerin Kim Hoss wurden im neuen Projekt negative Glaubenssätze gecrashed – und zwar wortwörtlich. Im Rahmen des 50-minütigen Workshops zeigt Kim Hoss Schritt für Schritt, wie das Kunstwerk zu positiven Glaubenssätzen erstellt werden kann. Das Bild wird aus Sprühdosen, Markern und Holzschliffpappe erstellt. Alle benötigten Materialien werden mitgeliefert. Hier könnt ihr den Kurs für 49€ buchen! WARUM das Projekt? Die Nutzung von Social Media wird zunehmend als negativ bewertet und kann beispielsweise unter anderem zu einer negativen Körperwahrnehmung und sogar zu depressiven Verstimmungen führen. Grund: Es lassen sich Vergleiche mit deutlich mehr Personen als im „realen Leben“ anstellen. Es ist an der Zeit, Social Media gegenteilig zu nutzen. Dafür machen sich Kim Hoss und FLOOX im neuen Onlinekurs stark.

Pssssst!: Wenn alles nix hilft: Warme Gedanken machen…

– bleibt gesund!