Dürfen wir vorstellen: Heiko Volz, ein Mann, dessen Arbeit garantiert jeder Lausbub und jedes Schwobamädle von klein auf kennt! Er war jahrzehntelang der Kopf hinter dem legendären SWR-Duo „Äffle und Pferdle. Er kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit, schrieb die Geschichten und war die Äffle-Stimme. Heiko Volz ist als Autor, Journalist, PR-/Marketingberater und Moderator tätig.

Und weil ihm der Humor nie ausgeht, schlüpft Volz im Kinderferienprogramm des Neckar-Käpt’n regelmäßig in die Rolle des „Pirat Neckarschreck“. Auch die Geschichten schreibt er selbst. Mit seinen Kinderbüchern ist er zur Lese- und Sprechförderung von Kindern in Schulen und Kitas unterwegs. Vor kurzem erhielten die Macher*innen von Äffle & Pferdle den Landespreis für Dialekt 2025 vom Land Baden-Württemberg.
Im Schwarzwald und auf den Fildern aufzuwachsen, hat mein Leben…
…in eine naturverbundene Richtung gelenkt. Ich liebe die Natur und Tiere.
Mein Weg von Ehapa zu den großen Comicmagazinen wie Asterix, Lucky Luke und Simpsons…
…brachte viele spannende Begegnungen wie die mit Albert Uderzo, Don Rosa, Morris, Carl Barks, David Silverman und weiteren Comiclegenden.
Über 1.800 Geschichten und Sprüche für Äffle & Pferdle zu schreiben…
…waren in 20 Jahren nur zwei pro Woche und überschaubar. Mit der Zeit war ich so drin, dass die Geschichten mir überall zuflogen.
Kinder für Lesen und Geschichten zu begeistern, liegt mir am Herzen, weil…
…ich sie auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden ein Stück weit begleiten kann. Kinder suchen Vorbilder, sie folgen eher ihren Helden als ihren Eltern oder Lehrern.
Martha Möwe hat mit meinen anderen Figuren gemeinsam, dass…
…sie neugierig, empathisch und abenteuerlustig ist. Sie ist optimistisch und wird immer wieder mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert.
Mit „Weihnachten mit Martha Möwe“ wollte ich vor allem…
…Freundschaft, Hilfsbereitschaft und den Umgang mit Heimweh thematisieren.
Die Arbeit an bekannten Figuren wie Äffle & Pferdle und gleichzeitig an neuen Charakteren wie Martha Möwe bedeutet für mich…
…immer wieder kreatives Neuland zu betreten und bei null zu beginnen.
Was mich bis heute am Schreiben und Entwickeln von Figuren fasziniert…
…die Fantasie spielen lassen und mich in die Leser hineinzuversetzen. Da gibt es keine Grenzen und man wird dadurch wieder zum Kind.
Wenn ich eine Figur aus meinen Geschichten treffen könnte, wäre es…
…der pinke Schwarzwaldmonsterbub Uwe mit seinem Bollenhut, weil ich da an mich als kleiner rothaariger Lausbub mit Brille im Schwarzwald denken muss.
Mein persönlicher Bezug zu Stuttgart und der Region fließt in meine Arbeit ein, indem…
…ich ihn in meinen Geschichten reflektiere. So tauchen darin häufig der Neckar oder der Schwarzwald auf.
Das schönste Feedback, das ich jemals von Leser*innen bekommen habe…
…war, dass Kinder durch meine Mutmach-Geschichten mutiger wurden oder ältere Menschen, die schon etwas vergesslich sind, mein Kurzgeschichten-Buch immer wieder aufs Neue lesen, sobald sie damit durch sind.
Humor in Geschichten ist für mich wichtig, weil…
…wenn man über andere lachen kann, vielleicht auch lernt, über sich selbst zu lachen.
Wenn ich an die Zukunft von Äffle & Pferdle denke…
…bin ich zuversichtlich, Schwaben wird es immer geben. Wie Linsen und Spätzle oder Hafer und Bananen.
Mein neuestes Projekt ist…
…„Die großen Abenteuer einer 1/2 Portion“, eine Kinderbuch-Trilogie mit 30-jähriger Vorgeschichte. Damit werde ich bis 2027 beschäftigt sein. Band 1 kommt im Sommer 2026!


