PER APP ZUM KLIMARETTER WERDEN? KULEANA MACHT’S MÖGLICH!

„Dein Heimatplanet ist in Gefahr! Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Schließe dich mit deinen Freunden zusammen und rettet gemeinsam euren Heimatplaneten. Verbindet euch und begebt euch auf ein spannendes Abenteuer. Mit ehrenhaften Taten könnt ihr Vorbilder sein und dabei viele andere Menschen inspirieren.“

Klingt nach einem spannenden Gaming-Abenteuer, bei dem man am liebsten direkt loslegen würde. Wäre es nicht schön, wenn wir auch bezüglich unserem eigenen Planenten so viel Enthusiasmus zeigen würden? Das dachte sich auch Johannes, der an der Uni Stuttgart „Technische Kybernetik“ studiert. Er hat großen Spaß daran, Apps zu entwickeln und beschloss eine App zu kreieren, bei der die Nutzer spielerisch etwas zum Umweltschutz und der “Rettung” unseres Planeten beizutragen. So entstand die Kuleana-App!

Johannes hat uns im GTS-HQ besucht und uns von seiner App erzählt…

„Scanne Produkte, checke in Unverpacktläden ein und level deinen Superhelden!“

Die Idee dahinter ist eigentlich ganz simpel. Johannes möchte die Nutzer dazu bewegen, sich klimafreundlicher zu verhalten, in dem er einen Anreiz für sie schafft. „Bio, Fairtrade und vegane Produkte sind meist viel teurer und so denken sich viele: Warum sollte ich mehr Geld ausgeben, ohne selbst einen Vorteil zu bekommen? Keine Ahnung, wann und wo in Stuttgart Wochenmarkt ist und im Discounter einzukaufen ist viel einfacher. Mit dem Auto ist es viel bequemer zur Arbeit zu kommen als mit der Bahn. Der kurzfristig einfachere Weg ist meistens auch der klimaschädliche.“, so Johannes. Dieser Einstellung möchte er entgegenwirken, durch das Schaffen einer kurzfristigen Belohnung für die Mitspieler. Dazu gehören kleine Erfolge, die mit Freunden geteilt werden können. Vordergründig geht es natürlich darum umzudenken und Aufmerksamkeit für die Thematik zu schaffen. „Wenn man sich mit Freunden über eine lustige App unterhält, ist das so viel spaßiger als wenn man über das potenzielle Ende der Gesellschaft spricht“, meint Johannes schmunzelnd:

„Klimaschutz soll und kann Spaß machen!“

Johannes konzentriert sich auf vier Aspekte zum Thema, zu welchen er direkt ein paar Facts raushaut:

„Lebensmittel sind verantwortlich für circa 20% des Treibhausgases CO2!“

In der App können gekaufte Produkte gescannt werden. Für vegane und bio/fairtrade Produkte bekommt man Punkte. Labels wie Demeter und Bioland geben besonders viel Punkte. Außerdem bekommt man für Naturkosmetik mit den Labels BDIH und Natrue Punkte. 

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„2017 entfielen von den 11,8 Millionen Tonnen der in Deutschland auf den Markt gebrachten Kunststoffprodukte 3,1 Millionen Tonnen auf Verpackungen.” 

Die Kuleana-App bietet eine Karte mit Unverpackt-Läden in ganz Deutschland. Durch einen Button, der sich nur in der Nähe eines solchen Ladens drücken lässt, können User FreundInnen mitteilen, wann und wo sie unverpackt eingekauft haben.

“Ein Kilogramm Kleidung aus zweiter Hand spart 3,5 Kilogramm CO2 pro Jahr”. 

Deshalb sind auch Second-Handläden in die App integriert. Für Stuttgart und Umgebung gibt es ein Extra-Feature. Wenn aktuell Wochenmärkte stattfinden, dann erscheinen diese ebenfalls auf der Karte.

“Wer beispielsweise ein Jahr lang mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto zur Arbeit fährt, kann bei einer Entfernung von 25 Kilometern rund 3.700 Euro und rund 320 Kilogramm CO2 sparen.”. 

Einfach mal wieder mit der Bahn fahren spart nicht nur CO2, sondern auch Geld. Bahnfahren gibt ebenfalls Punkte.  Der Superheld oder die Superheldin steigt mit zunehmender Punktzahl ein Level auf. Mit höherem Level schaltet sich automatisch neue Kleidung, ein “Fridays For Future”- Plakat oder aber ein Besen frei, der symbolisch dafür steht, die Welt sauberer zu machen. 

“Ladet euch die App also ganz schnell runter und werdet zum Alltagshelden!”

Mehr Infos findet ihr unter https://kuleana.app.

HIER NOCH EIN YouTube VIDEO ZUR APP: 

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