PETER MUNTANION

„Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.“

DIE WELT DURCH DIE AUGEN VON PETER MUNTANION

Es gibt zwei Arten von Menschen: Verwalter und Schöpfer. Der Fotograf Peter Muntanion gehört definitiv zu letzterer Kategorie. Geboren in Russland, mit 5 nach Deutschland gekommen und schon damals viel Kreativität und Schöpfergeist im Kindeskopf entwickelt. Dazu war er schon immer ein kleiner „Tekki“ (Technikfreak) und hat sich kreativ bereits im Alter von 12 Jahren mithilfe von Photoshop visuell ausgetobt. Mit 18 dann die erste Kamera und schnell war ihm klar: zum Fotografieren gehört mehr als nur eine gute technische Ausstattung:

„Ne geile Kamera macht alles schärfer, was du siehst. Wenn du einen Elefant im Wald fotografierst, bleibt es ein Elefant im Wald. Es kommt in erster Linie auf deine Ideen, auf die Inszenierung an und natürlich das Zusammenspiel von Licht, Motiv, Schatten, Atmosphäre an.“

Klar, nur die gute Kamera in seiner Hand hat ihn sicher nicht dazu gebracht, schon mit 21 Jahren den Wu-Tang-Clan ablichten zu dürfen! Und auch in der deutschen Hip-Hop-Szene in Berlin hat er im Teenie Alter mit seiner Kamera in zahlreichen Shootings und Videodrehs das Lebensgefühl und die Musik der damaligen Zeit festgehalten und vom Ohr ins Auge transportiert. Was Peter liebt ist das Gefühl von Freiheit und Kreativität und die findet sich schließlich nicht nur in der Musik wieder.

Nach dem Wu-Tang-Clan kam die Vogue, für die er eine Handtaschenkampagne geshootet hat. Und Peter erkennt nicht nur in der Musik oder der Mode die Romantik, die ein Künstlerherz höherschlagen lässt, sondern auch im Bereich Werbe- oder Produktfotografie für Brands und Agenturen und auch im für manche vielleicht steif anmutenden Corporates Bereich. In einem Spiel aus Illusion, Material und Licht setzt er beispielsweise Produkte mit seinem grafisch-linearen Stil so ästhetisch in Szene, dass vermutlich selbst die Produktdesigner noch ganz neue Facetten an ihren Werken entdecken. Und dass besonders der Mensch ein Kunstwerk für sich ist, beweist Peter eindrucksvoll in seinen Potraits. Diese können, egal ob schwarz-weiß oder farbenreich, Emotion und Professionalität zugleich transportieren, was besonders im Bereich Corporates eine interessante Wirkung erzeugt. Hinter jedem Unternehmen stecken schließlich Mitarbeiter und Arbeitssituationen, die authentisch, einheitlich und nahbar im Sinne des Unternehmens für Dritte widergespiegelt werden sollen. Creative Content hat schließlich viele Formen, die Peter alle gekonnt, gewusst wie, in Szene setzt.

Und auch für uns hat er schon kreative Geistesblitze zum Leben erweckt. Als Teil des kreativen Teams aus Werbetechnikern, Webdesignern, Filmproduzenten, Grafikern, und eben auch Fotografen rund um unseren Berater der ersten Stunde Martin Walker, ist Peter nun auch für uns der perfekte Ansprechpartner, wenn es um Creative Content geht. So hat er beispielsweise ganz aktuell die Bilder zur „WEISCHWASICHMEIN“-Kampagne für uns geschossen und wird sicher noch weitere unserer Projekte für das Stuttgarter Auge sichtbar und ansehnlich machen.

Wenn er sich übrigens entscheiden müsste zwischen Video und Foto, dann würde seine Wahl immer auf Fotografie fallen und deshalb kann er sich für die Zukunft auch den Verkauf eigener Bilder sehr gut vorstellen. Doch zum Schluss nochmal ganz zurück auf Anfang: Peter, was war eigentlich deine erste Begegnung mit Stuttgart?

 „Als ich 10 war, war ich das erste Mal mit meinem Vater in Stuttgart. Es war dunkel und wir sind die Neue Weinsteige runtergefahren und es lief ein Housemix im Radio.“

Das ist die erste Erinnerung, die er vor seinem inneren Auge sieht, wenn er an Stuttgart denkt. Gut, dass er bis heute sein inneres Auge auf Stuttgart und die Menschen mit uns teilt, denn Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte!


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