ROAST ME IF YOU CAN

Food-Startups, starke Pitches und ein Publikum, das keine Angst vor ehrlichem Feedback hat: Das Event-Format „ROAST ME IF YOU CAN“ von FRAMEWORX ist längst mehr als ein klassisches Pitch-Event – es ist ein Reality-Check für Gründer*innen.

Bei der fünften Ausgabe traten vier Food-Startups mit ihren Ideen und Produkten an, um sich dem wohl ehrlichsten Feedback der Region zu stellen. Und das kam direkt aus der ersten Reihe: Unter anderem von Chris Veit (hempany), Celine Rögner (Ritter Sport), Fabian Huber (Unibev), Gia Tien Ngo (Alpha Protein) und Yannick Krämer (REWE).

Das Prinzip ist so einfach wie gnadenlos:
Bei „ROAST ME“ wird nicht höflich genickt, sondern ehrlich hinterfragt, diskutiert und gespiegelt. Jede Idee landet sprichwörtlich auf dem Grill – und genau das macht den Unterschied. Denn hier gewinnt nicht automatisch der perfekte Pitch, sondern oft das Startup mit dem größten Lernpotenzial.

EHRLICHES FEEDBACK STATT EGO-BOOST

Was das Format besonders macht, ist die Mischung aus Erfahrung, Perspektive und direktem Austausch zwischen Gründerinnen, Branchenexpertinnen und Publikum. Zwischen Applaus und kritischen Rückfragen entsteht ein Raum, in dem Ideen nicht geschont, sondern geschärft werden.

Ein wichtiger Teil davon ist auch das Umfeld: das FRAMEWORX in Stuttgart. Auch wir von GEHEIMTIPP STUTTGART sind seit Anfang des Jahres Teil der Community und erleben täglich, wie hier Startups, Kreative und Unternehmen voneinander profitieren.

Wie inspirierend dieses Umfeld sein kann, zeigt auch Lukas Hermann – Gründer von Stagetimer und Mitglied im FRAMEWORX. Der gebürtige Gaildorfer entwickelte eine Web-App, mit der Countdown-Timer und Nachrichten für Bühnen, Livestreams und Konferenzen gesteuert werden können. Klingt simpel – wird aber heute weltweit genutzt. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Netflix, NBC Universal, Sony Music, Red Bull, Siemens und RTL.

Die Idee entstand aus einem ganz alltäglichen Problem: Während eines Studiobesuchs beobachtete Lukas, wie ein Freund vor jeder Aufnahme zwischen Kontrollraum und Studio hin- und herlaufen musste, um einen Timer zu starten. „Ich dachte: Das müsste doch einfach ein Browser-Tab können“, erzählt er. Er baute über ein Wochenende einen ersten Prototypen, stellte ihn kostenlos online – und traf damit einen Nerv in der Eventbranche.

Heute ist daraus eine profitable GmbH mit tausenden Kund*innen geworden. Ganz ohne Investorengelder, komplett eigenfinanziert. Vor Kurzem zog Lukas mit seinem Team ins FRAMEWORX – auch, weil ihm nach Jahren im Homeoffice der direkte Austausch fehlte.

„Ein Ort, an den man morgens hingeht – diese Trennung zwischen Arbeit und Privatleben ist Gold wert“,

sagt er. Besonders schätzt er neben der Community auch die zentrale Lage, kurze Wege zur Bahn und den spontanen Austausch mit anderen Gründer*innen.

GENAU DIESE MOMENTE MACHEN FRAMEWORX AUS

Nicht nur bei großen Events wie „ROAST ME IF YOU CAN“, sondern auch im Alltag entstehen hier Ideen, Kooperationen und neue Perspektiven. Das zeigt auch Dominik Bierlein, ehemaliger Praktikant im Bereich Community- und Eventmanagement:

„Bei Community Lunches, Events oder auch im täglichen Austausch merkt man schnell, wie viel Wissen, Kreativität und gegenseitige Unterstützung hier zusammenkommen.“

Neben Eventorganisation und Community-Arbeit war er auch an der Weiterentwicklung des Spaces beteiligt – unter anderem am neuen Workcafé, das inzwischen zentraler Treffpunkt der Community ist.

FRAMEWORX ALS SPRUNGBRETT

Was FRAMEWORX besonders macht: Hier geht es nicht nur um Schreibtische, sondern um echte Begegnungen, ehrliches Feedback und gemeinsames Wachstum. Praktika, Events und Community-Formate schaffen einen direkten Zugang zur Startup-Welt – mitten in Stuttgart.

Und nach dem Roast ist natürlich vor dem nächsten Roast:
Die Bühne bleibt offen für alle, die ihre Idee nicht nur feiern, sondern wirklich testen lassen wollen.
MEHR INFOS:
https://frameworx.de/roast-me-if-you-can