SITT WEINBAR

In Stuttgart ist der Weinbau so präsent wie in keiner anderen deutschen Großstadt und Hand auf’s Herz – wir Schwaben lieben den guten Tropfen!

Umso begeisterter sind wir von Sitt, der ersten „Self-Exploring Wine Experience Deutschlands„, wie Nico und Florian, die beiden klugen Köpfe, die hinter dem Geschäftsmodell stehen, ihren Store in der Tübinger Straße im Stuttgarter Süden beschreiben.

“Be your own sommelier!” 

Das Konzept ist so simpel wie genial: 100 verschiedene Weine sind in 5 Klimakühlschränken, entsprechend ihrer jeweiligen Wohlfühltemperatur, eingelagert und warten darauf, probiert zu werden. Zu Beginn erhält man die Sitt Wine Card, eine Karte im Scheckkartenformat, die mit einem beliebigen Betrag aufgeladen wird. Steckt man die Karte in den dafür vorgesehenen Schlitz an einem der Kühlschränke, kann man sich per Knopfdruck einen Probierschluck mit 25 ml oder Portionen mit 75 und 150 ml vom gewünschten Wein selbst „zapfen“ und sich so ein eigenes Urteil über den Wein bilden. 

Nico und Florian lösen mit Sitt das größte Problem bei der Weinauswahl! Wer kennt es nicht? Verleitet durch ein hochstilisiertes Etikett oder gewisse Schlagworte, hatte jeder von uns schon die ein oder andere Enttäuschung im Glas. Bei Sitt habt ihr die Möglichkeit, ALLES zu probieren. Von „easy-drinking“ Weinen, bis hin zu Weinen, die in der sogenannten „Freak-Zone“ untergebracht sind und mit Raritäten aus aller Welt selbst die größten Weinexperten ins Staunen versetzen. Sicher habt ihr noch nie zuvor sprechende Weinflaschen gesehen – Tja, Sitt macht’s möglich!

DIE FREAK-ZONE

Nico hat Weinbetriebswirtschaft studiert. Mit Leidenschaft und großer Sachkenntnis kümmert er sich um die wöchentliche Erweiterung des Sortiments. Bei Sitt gibt es also immer Neues zu entdecken. Langeweile adé! 

WEINBAR UND -HANDLUNG

Steckbriefe, die über den jeweiligen Weinen platziert sind, informieren euch über alles Wissenswerte – Winzer, Herkunft, Ausbau und Geschmacksrichtung. Selbstverständlich steht das Team von Sitt euch aber auch persönlich zur Seite. Weine, die euch besonders gut geschmeckt haben, könnt ihr natürlich auch käuflich erwerben. Sitt ist nämlich ein Hybridmodell – eine Kombi aus Weinbar und -handlung. 

Holzmöbel, gemütliche Ledersessel und Industrial-Dekoelemente im Innen-, sowie Weinfässer und mehrere Sitzgelegenheiten im Außenbereich, laden zum Verweilen ein. Wer Bock auf eine kleine Stärkung zwischendurch hat, kann sich stilvolle Leckereien, wie Käseplatten oder Antipasti-Teller, bestellen. Dabei wird auf Bio-Qualität und Regionalität gesetzt. 

Eine Frage wäre da noch zu klären: Wie kam der Name „Sitt“ zustande? Am besten mal den eingestaubten Duden aus dem Regal kramen. Denn hier wird das Wort „sitt“ als Adjektiv aufgeführt und bedeutet so viel wie „nicht durstig“.

„Außerdem geht es bei uns gesittet zu. Unsere Gäste begegnen sich auf Augenhöhe. Unabhängig vom Alter, der Herkunft oder dem Geschlecht. Die Gäste kommen automatisch ins Gespräch und tauschen sich über ihre liebsten Weine aus!“

schmunzelt Florian

Wir finden das Geschäftsmodell von Sitt fantastisch, stoßen darauf an und sagen:

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„Zum Wohl!“

P.S.(SSSST!): Wer bei der Weinauswahl trotzdem noch überfordert ist, kann sich auch für eine der 4 angebotenen Weintouren entscheiden. Alles was ihr tun müsst: euch auf eine Geschmacksrichtung festlegen und euch dann durch das Sortiment führen lassen. Einfacher geht’s nicht!