SOMMERURLAUB DAHOIM?

„Sommer, Sonne, Sonnenschein zieh’ ich mir furchtbar gerne rein“,

sangen einst schon die Fantas. Sommer bedeutet Ferien. Schulferien, Semesterferien und sowieso die richtige Zeit, um endlich mal wieder wegzufahren. Zum Strand, ans Meer oder in die Berge. August und September sind die Monate, in denen viele Deutsche ihr Fernweh stillen. Nur 23 % bleiben dafür überhaupt im eigenen Land. Und Urlaub in der eigenen Stadt zählt ja quasi schon gar nicht mehr als “Vacation”.

Aber eigentlich wolltet ihr ein bisschen sparen, müsst Hausarbeiten schreiben oder arbeiten und habt allgemein einfach überhaupt gar keine Zeit? Also bleibt ihr dampfend im Kessel zurück, während Freunde euch auf Instagram mit #vacay #travel #sea zuspamen und Fotos mit den Zeilen „salty hair don’t care“ posten? Kein Grund, jetzt bei einem Netflixmarathon im Bett zu schmollen – auch in Stuttgart könnt ihr Urlaubsfeeling bekommen!

Wir verraten euch, wie ihr genug zu erzählen habt, wenn Freunde aus fernen Ländern mit einem Gepäck voller Storys ins Ländle zurückkehren. Urlaubsreif in Stuggi!

#1 STRAND – „LETS GO TO THE BEACH“

Das Gefühl, wenn raue, millimetergroße Sandkörner zwischen den Zehen kribbeln. Urlaubsfeeling pur! Also den Kopf aus dem Sand ziehen und ab an die Strändle im Ländle.

Die beachigste Location ist wohl der Stadtstrand Stuttgart in Bad Cannstatt. Die Wetterampel auf der Homepage des Strandes gibt das Go. 120 Tonnen Sand sollten ausreichen, um auch daheim ein Gefühl von Südsee zu bekommen. In Badeshorts, Bikini und Adiletten lässt es sich im Liegestuhl am Neckarufer relaxen. Da das Baden bekanntlich verboten ist, gibt es eine Dusche zur Abkühlung. Die beste Leckerei: Der Veggie-Falafel-Burger.

Für den himmlischsten Strand geht es zehn Stockwerke nach oben auf das Dach des Galeria Kaufhofs. Der Sand am SKY BEACH ist so weiß wie der des “Whitehaven” in Australien. Mit Blick auf den Fernsehturm kann hier unter echten Palmen auf einem Himmelbett entspannt oder der Catwalk auf dem Steg zur Bar beobachtet werden.

Erfrischende Cocktails ab 2,50 € und Wulle für 1,50 €! Dazu noch Palmen, Tischkicker, Liegestühle und Lautsprecher, aus denen chillige Beats klingen. Der Campusbeach kommt manch einem Studenten vor wie eine Fata Morgana. Bis Ende August findet man die Oase noch an der Universität Stuttgart.

#2 WASSER – SEE ODER FREIBAD?

Über 30 Grad in Stuttgart ist, wie wir auch in den letzten Wochen gemerkt haben, keine Seltenheit mehr im Kessel. Wenn man sich ein bisschen über den Kesselrand hinaus traut, findet man wunderschöne Badeseen, wo man einfach mal einen Tag die Seele baumeln lassen kann. Auch Stuttgart selbst bietet wunderschöne Seen, die allerdings nur zum Füße reinhängen geeignet sind. Wem das reicht, der kann ein Picknick mit Seekulisse am Bärenschlössle genießen oder am Max-Eyth-See Tretboot fahren. Soll es doch lieber eine nasse Erfrischung sein, bieten sich die Freibäder in Vaihingen oder Möhringen an.

#3 AKTIVITÄTEN – GENUG ENTSPANNT

Auch im Urlaub heißt es irgendwann: Zeit aktiv zu werden. Nach dem Motto “Oldie but Goldie” erstrahlt samstags und sonntags der älteste Minigolfplatz Stuttgarts in seinem 60er Jahre Stil. Die 18 Bahnen des Minigolfplatzes auf der Uhlandhöhe sind zugegeben nicht mehr im besten Zustand, haben dafür aber Charme. Aufgrund der Lage kann man durch die Bäume einen Blick auf unsere Stadt erhaschen.

Der Trendsport SUP (Stand-Up Paddlingkommt aus Hawaii und ist nun auch im Schwabenländle angekommen. Tagsüber und gegen Abend kann man bis zu 24 km von Stuttgart nach Marbach über den Neckar schippern. Lust bekommen? Schaut mal bei Jule und Jan von wannaSUP in Esslingen vorbei!

„Vive la France“ – Stop: „Vive la Stuttgart“. Auf den verschiedenen Weinwanderwegen in Stuttgart und Umgebung wird das schon einmal verwechselt. Unser Tipp: Baguette, Käse und eine Flasche Vino einpacken. So genießt man bei einem Viertele ein typisch französisches Picknick nahe der City.

#4 KUNST & KULTUR – MUSEUMSBESUCH CHECK

An alle Kunstbanausen: Raus aus der Routine!

Nur in ein Land reisen? Pah, im Lindenmuseum könnt ihr in nur ein paar Stunden die Gesellschaft, Geschichte und Kultur mehrerer Kontinente kennenlernen. Im Orient schlendert ihr über einen rekonstruierten Bazar aus 1980, in Afrika beobachten euch traditionelle Masken und in Asien lernt ihr Buddha besser kennen.

Für alle, die den Museumsbesuch mit einer Abkühlung verbinden wollen, bietet sich “Stuttgart am Meer” – noch bis zum 9. September im Stadtpalais – an. Mit Swimmingpools und coolen Wassersport-Aktionen ein absolutes Muss bei diesen Temperaturen im Kessel. Unser Tipp: Erst im Inneren bei einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung “Stuttgarter Stadtgeschichten” ein bisschen was über unsere Stadt erfahren und danach draußen mit den Beinen im Pool erfrischen!

#5 SEHENSWÜRDIGKEITEN – PERSPEKTIVENWECHSEL

Das Abklappern von Sehenswürdigkeiten gehört zu jeder Urlaubsreise dazu. Von Schloßplatz bis Fernsehturm ist dir alles bekannt? Uns auch! Aber wir sind trotzdem einmal in einen der Hop on Hop off Caprio-Doppeldecker-Busse gestiegen, die auch durch unsere Stadt cruisen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Stuttgarter Fernsehturm der allererste aus Stahlbeton ist und als Vorlage für Fernsehtürme weltweit dient? Berlin, Toronto oder Tokyo. Alle von unserem abgeschaut. Durch die Tour lernt ihr vielleicht keine neuen Seiten der Stadt, dafür aber neue Blickwinkel kennen.

#6 ESSEN – “A B’SONDERS G’SCHMÄCKLE”

Spätzle, Mauldascha, Brezeln – alles, worauf ein Schwabe im Urlaub meist verzichten muss. Ein außergewöhnliches G’schmäckle erwartet euch im Madagascar am Marienplatz. Hier sitzt man safarigetreu auf dicken Kissen am Boden und kann außergewöhnliche Fleischsorten, wie Strauß, Zebra oder Krokodil probieren…

“Dahl Curry” isst man in Sri Lanka bereits zum Frühstück. Für den schwäbischen Magen tuts das aber auch ein paar Stunden später im GaneshaTraditionelle indische und ceylonische Speisen, wie das Butter Chicken, sind eine Abwechslung zur schwäbischen Küche.

#7 SOUVENIRS – ERINNERUNG AN DEINE STADT

Am letzten Tag gerät der Durchschnittsurlauber meist in Stress, weil noch nicht alle Souvenirs für die Liebsten gefunden sind. Meist kauft man auf den letzten Drücker dann eben doch irgendwas, dass aber auch nicht zu teuer sein soll. Man ist ja nicht geizig, aber eben sparsam. Wird schon passen.

Euer Vorteil: Ihr habt am Samstag ausgiebig Zeit, um über den Flohmarkt am Karlsplatz in Stuttgart-Mitte zu schlendern. Auch mit kleinem Gelbeutel entdeckt man hier Schätze, die scheinen, als seien sie aus einem Land vor unserer Zeit.

“Ihr seht, Stuggi hat mehr zu bieten als nur Balkonien!”

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