WELCOME BACK STAATSOPER STUTTGART

Oper, das ist doch zu lang, zu laut, zu langweilig – und schon gar nichts für junge Leute… Oder doch? Wir jedenfalls müssen diesen Vorurteilen energisch widersprechen! Denn die Staatsoper Stuttgart begeistert nicht nur uns mit ihren Aufführungen – dabei gibt’s vieles Interessantes zu entdecken: Gerade hat die neue Saison mit vielen Highlights und außergewöhnlichen Produktionen begonnen. Wir verraten euch, was sich besonders lohnt und worauf ihr bei eurem ersten Opernbesuch unbedingt achten solltet.

Am Anfang von allem steht die Entscheidung. Denn bevor ihr die schönste, wahnsinnigste und überwältigendste Kunstform der Welt live in Stuttgart erleben könnt, müsst ihr euch zunächst überlegen, welches Stück ihr sehen wollt. Natürlich wissen wir nicht, welche Themen euch interessieren und welche Musik euch gefällt. Ob ihr eine Liebesgeschichte, eine Tragödie oder eine Komödie sehen möchtet. Ob ihr zum ersten Date in die Oper gehen oder gleich die ganze Familie mitnehmen wollt. Was wir euch jedoch empfehlen können, ist der Opern-Navigator der Staatsoper. Hier erhaltet ihr einen kleinen Überblick über die Themen der Stücke. Außerdem gibt’s on top zu vielen Aufführungen Fotos, Videos und viele weitere Infos.

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Tickets gibt’s schon ab 8 Euro

Habt ihr euch dann für ein Stück entschieden, könnt ihr die Karten direkt online oder spontan – sofern verfügbar – an der Abendkasse kaufen. Ihr erhaltet für alle Vorstellungen Tickets bereits ab acht Euro. Dabei haben alle Plätze ihre Eigenheiten: Im dritten Rang beispielsweise habt ihr eine großartige Akustik und in den seitlichen Rängen einen guten Blick auf die Musiker*innen im Orchestergraben. Für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende gibt es zudem auf allen Plätzen Karten für gerade einmal 10 Euro an der Abendkasse. Am besten kurz vorher über den Kartenlink im Kalender den Saalplan checken, und wenn noch was frei ist, einfach vorbeikommen.

Pausen-Selfie und kein Dresscode

Wenn dann der große Tag eures Besuchs in der Staatsoper Stuttgart dann gekommen ist, gibt es nicht viel, worauf ihr achten müsst. Es existieren also nicht etwa irgendwelche Geheimrituale, die nur eingeweihte Operngänger verstehen. Nur ausführliche Gespräche solltet ihr lieber auf die Pause verlegen und während der Aufführung natürlich keine Foto- oder Videoaufnahmen machen. Ein Selfie in der Pause mit Drink in der Hand ist aber natürlich erlaubt – hier dürft ihr dann auch gern die Staatsoper auf Instagram, Facebook oder Twitter taggen.

Ganz besonders ans Herz legen wollen wir euch in dieser Saison die Produktionen von Antonín Dvořáks Rusalka, bei der neben den Sänger*innen des Ensembles auch Drag-Queens auf der Bühne stehen – eine außergewöhnliche Produktion, die niemanden kalt lässt! Werther musstet ihr in der Schule lesen? Sehr viel weniger langatmig als Goethes Original-Roman, dafür umso emotionaler ist Jules Massenets zweistündige Opernversion. Das Besondere: Bei dieser Aufführung ist der Orchestergraben mit einer Scheibe überbaut – die Sänger*innen singen und spielen also direkt vor euch! Und wer mal ganz ohne Oper ins Opernhaus will: Am 26. Dezember gastiert Max Herre an zwei Terminen mit seinem TakeOver! Ensemble.

Lust bekommen auf einen Abend in der Oper? Dann holt den Frack aus dem Schrank und los geht’s… Ok, wir wollten aufräumen mit den Vorteilen. War natürlich nur ein Spaß: Es gibt in der Staatsoper Stuttgart keinen Dresscode – kommt so, wie ihr euch wohlfühlt. Es sind alle willkommen, egal ob im Abendkleid oder in Jeans!

MEHR INFOS:
www.staatsoper-stuttgart.de