SOUNDCHECK MIT VONA

VONA heißt eigentlich Dominik, ist 26 Jahre alt und gibt für seine Musik alles, was er hat. Und das ist eine Menge – zum Beispiel seine Fußballkarriere. Mit uns spricht er über seine Vorbilder, seine Lieblings-Streaming-Serie und das, was ihm an seinem Musiker-Dasein am besten gefällt.

Während der VfB Stuttgart nach Jahrzehnten der Erstklassigkeit in die zweite Bundesliga absteigt, geht das ehemalige Fußballtalent Dominik Vona ziemlich steil: Er feiert im Juni 2016 sein Debüt als Singer-Songwriter und veröffentlicht ein Jahr später sein Album „Alles Was Ich Hab“ unter dem Stuttgarter Label Chimperator. An der Stelle müssen wir feststellen: Das Schicksal meint es wohl doch meistens gut mit uns. Denn hätte der ehemalige B-Jugend-Spieler vom VfB damals keinen Kreuzbandriss gehabt, hätte er sich wohl nie in dem Maße der Musik verschrieben. Heute bereut er nicht, dass aus ihm wohl nie ein Fußballprofi wird. Denn er macht genau das, was er am liebsten mag: Musik, die er selbst gerne hört und fühlt. Beschreiben lässt sich das am besten als Mischung aus Alternative-Pop und Singer-Songwriter-Kunst gepaart mit urbanem Sound und Soul-Einflüssen. Angst vorm Schwiegersohn-Image, Kitsch und Mainstream hat er dabei keine, im Gegenteil: Im Mai 2018 war er auf „Flieg mit mir“-Tour quer durch Deutschland. Gegen Ende des Jahres verbrachte er viel Zeit im Studio und schrieb an neuen Songs, auf die wir uns bald freuen können. Bei uns im GTS-Headquarter in Stuttgart-West haben wir ihm und seinem Bandkollegen Ismail (der Mann am Klavier und an der Gitarre) noch einige Fragen gestellt.

Was bedeutet Musik für dich?

Musik gehört für mich zum Leben, seit ich denken kann. Doch bis aus meinen selbstgeschriebenen Liedern eine EP wurde, habe ich zusammen mit Isi (Ismail) vielausprobiert. Beispielsweise haben wir ein Cro-Medley und viele YouTube-Videos produziert, bis Chimperator letztendlich 2014 auf uns aufmerksam wurde und uns auf Tour geschickt hat.

Wer sind deine größten musikalischen Vorbilder?

Ganz klar: Bruno Mars und Ed Sheeran. Letzterem habe ich sogar eine Message auf Instagram geschickt – bisher kam leider keine Rückmeldung (lacht).

Mit welchem internationalen Künstler würdest du gerne mal zusammenarbeiten?

Ed Sheeran! Natürlich darf sich aber jeder gerne melden, der sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen kann (grinst).

Zwar nicht international, dafür lokal: Ihr habt bereits mit der Stuttgarter Band Parallel zusammengearbeitet. Wie kam es dazu?

Wir haben uns bei der Weihnachtsfeier von Chimperator kennengelernt und waren uns sofort sympathisch. Fun Fact: Koray und Francesco sind genau wie wir türkischer und italienischer Abstammung. So kam es, dass wir zusammen den offiziellen Tour-Song „Flieg mit mir“ aufgenommen haben.

Was magst du an deinem Beruf am liebsten?

Ich liebe die Flexibilität! Außerdem macht es Spaß, die selbstgeschriebene Musik unter die Leute zu bringen – deshalb habe ich lange Zeit auf Straßen, Events und Hochzeiten gesungen.

Apropos selbstgeschriebene Musik: Schreibst du alle Songs selbst? Wo schreibst du am liebsten – und wann bist du besonders kreativ?

Ich schreibe alles selbst, ja. Man findet mich dafür oft in meinem Tonstudio in Tübingen, das ich mir selbst gebaut habe. Allerdings kann man in einem kreativen Prozess eben nichts planen oder erzwingen. Die richtig geilen Sachen entstehen meist, wenn man nicht damit rechnet. Ein Beispiel: Isi und ich waren mal am frühen Abend in einer Bar in Tübingen, in der sonst noch kein Mensch war. In der Mitte der Bar stand ein Flügel, da hat Isi sich einfach hingesetzt und wir haben ein bisschen „gejamt“.So haben wir am Ende einen Song geschrieben.

Wie entstehen die Songs? Was inspiriert dich – und wann und wo bist du besonders kreativ?

Dominik: Ganz ehrlich? Durch Ausprobieren! Außerdem finden sich viele Einflüsse aus dem Soul und R’n’B wieder – Musik, die ich privat gerne höre.

Isi: Er hat vor Kurzem angefangen, Saxophon zu spielen – und macht das wirklich gut. Vieles entsteht ganz nach dem Motto: Einfach mal machen.

Welche Musik hörst du sonst noch gerne privat?

Das ist bei mir total stimmungsabhängig! Dieses Jahr gehe ich noch auf ein Ed Sheeran- Konzert – ansonsten höre ich viel Soul, Hip-Hop und Funk. Mit Pop tue ich mich privat tatsächlich etwas schwer. Deshalb möchte ich es mit meiner Musik besser machen und nur gut gemachten Pop anbieten.

Du kommst ursprünglich aus Tübingen. Wie oft bist du in deiner Heimat? Hast du dort einen Lieblingsplatz?

Da ich mein Tonstudio dort habe, bin ich noch sehr oft in Tübingen. Ansonsten trifft man mich im oft „Schwarzen Schaf“. Dort ist immer was los. Nachmittags ist es ein Café – abends eine Studentenkneipe.

Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an Stuttgart denkst?

Kaffeetrinken am Marienplatz – bestenfalls in der Sonne.

Verrate uns deine Lieblingsorte in Stuttgart: Wo hältst du dich gerne auf?

Ich hänge gerne auf dem Dach von Chimperator ab. Außerdem jogge ich gerne die Hasenbergsteige hoch und fühle mich rund um den Bärensee sehr wohl. Zum Kaffee trinken trifft man mich am Marienplatz und Fußball zocken auf dem Bolzplatz.

Ein Blick in die Zukunft: Was steht 2019 noch auf deinem Plan?

Wir werden eine Album-Release-Party organisieren – ob in Stuttgart oder Tübingen steht noch nicht fest, werden wir aber, sobald wir es wissen, bekannt geben. Außerdem freue ich mich darauf, die neuen Songs endlich auch live zu spielen.

Was ist deine Lieblings-Streaming-Serie?

Ich fand „Haus des Geldes“ ganz cool. Ansonsten ist „New Girl“ aktuell die einzige Serie, bei der ich alleine daliegen und lauthals mitlachen kann.

Zu guter Letzt: Hast du ein Lebensmotto?

“Leute, seid lieb zueinander!”

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MEHR INFOS:
www.vonamusik.de

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