DURCH STUTTGART MIT DR. DANIEL HOLZINGER

Der Herbst ist da und somit auch die Jahreszeit, in der wir es uns am liebsten auf dem Sofa gemütlich machen, ein paar Snacks bereitstellen und den Metabolismus für die nächsten drei bis sechs Monate auf Energiesparmodus stellen. Von wegen!

Nur weil den Blättern an den Bäumen die Kraft ausgeht, sollten wir uns noch lange nicht hängen lassen. Für den perfekten Motivationsschub haben wir Dr. Daniel Holzinger auf eine Spritztour durch den Kessel eingeladen. Denn der Experte für alle Fragen rund um Denken, Fühlen und Handeln, der auch unseren „BESSER LEBEN“-Blog schreibt, ist ein echter Meister in Sachen Body & Soul.

Wir haben Daniel mit unserem neuen smart EQ fortwo in seinem Institut abgeholt, in dem er Menschen zeigt, wie man fit und gesund durchs Leben geht. Während unserer Fahrt durch die City haben wir mit Dr. Holzinger über seine Lieblingsorte in Stuttgart gesprochen und mehr über ihn und sein Leben als Coach und Personal Trainer erfahren.

Los geht es in Richtung Bopser. Daniel erzählt uns, dass sein erstes selbst gekauftes Auto zufälligerweise auch ein Smart war. Damals, vor mehr als 25 Jahren, war der Smart eine Neuheit, weswegen sein Onkel ihn für den „Elefantenrollschuh“, in dem er da herumfährt, verspottete. Die modernen Smarts sind hingegen sehr geräumig gestaltet. Das Teehaus am Bopser zählt zu den Lieblingsorten von Daniel, wie er uns im Gespräch verrät. Dort angekommen heißt es Luft schnappen und den Ausblick über Stuttgart genießen. Wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über Daniels Job und sein Dr. Holzinger Institut zu erfahren, das er gemeinsam mit seiner Partnerin leitet.

Warum bist du Lebenscoach geworden?

Diese Arbeit hat mich gefunden. Ich hatte das nicht geplant. Das Wort „Berufung“ kommt von rufen. Ich denke, das drückt es am besten aus. Irgendwie hat „es“ mich gerufen.

Was gefällt dir am meisten am Coaching?

Die Arbeit ist sehr befriedigend, da wir tatsächlich Menschen weiterbringen. Unter diesem „Weiterbringen“ verstehen wir nicht nur die Beseitigung von praktischen und emotionalen Störungen, sondern vor allem die Frage, was man mit seinem Leben anfangen soll, wenn es einem „eigentlich“ gut geht.

Du schreibst auf deiner Website, dass es „die Einsichten sind, die ‚Klick‘ machen“. Wann hat es für dich Klick gemacht, diesen Weg einzuschlagen?

Ich hatte immer wieder selbst schwierige und herausfordernde Zeiten im Leben. In der Zeit als Doktorand wurde ich mit fast unüberwindbaren Hindernissen konfrontiert, bei denen ich an meine psychische Belastungsgrenze gestoßen bin. Damals ist mir Milenko Vlajkov begegnet – er hat mir aus der Patsche geholfen, in dem er mir einen genialen Ausweg gezeigt hat. An diesem einen Tag hat es sofort „klick“ gemacht, denn ich habe durch seine Erklärungen erkannt, wie ich mir selbst aus der Misere helfen kann. Das war der Startschuss für mich, alles über die kognitiven Theorien zu erlernen und das Wissen in meine tägliche Arbeit einzubauen.

Mit unserem Smart fahren wir als Nächstes beim Restaurant Brenner im Bohnenviertel und beim Café Babel vorbei, zwei weitere Lieblingsorte von Daniel. Im Café Babel ist Daniel fast täglich anzutreffen, da es gesundes, abwechslungsreiches Mittagessen nahe seines Instituts bietet. 

Ein Hinguggerle im Bohnenviertele…

100% elektrisch. 100% smart.

GESUNDE GEWOHNHEITEN FÜR EINEN GESUNDEN GEIST

Du hast Sportwissenschaft an der Uni Stuttgart studiert, hast dann das Feld doch ein wenig gewechselt. Welchen Stellenwert hat Sport für dich heute noch im Alltag?

Sport ist für mich nur noch eine Quelle von Freude bzw. eine Art „Körperhygiene“. Früher dachte ich, dass man durch körperliche Leistung und einen gestählten Körper weiterkommt – heute weiß ich, dass das nicht richtig ist. Heute achte ich darauf, das richtige Maß an Zeit und Energie in sportliche Betätigung zu stecken – früher habe ich das definitiv übertrieben.

Viele deiner Kunden sind Sportler. Rätst du auch deinen nicht sportbegeisterten Klienten zu einem gesünderen Lebenswandel durch Sport oder siehst du das nicht als Teil deiner Arbeit an?

Es gibt tatsächlich kranke Körper, in denen ein gesunder Geist wohnt. Das ist zwar selten, aber es kommt vor, dass Menschen mit ihren körperlichen Gebrechen auf eine gesunde Art umgehen und nicht zusätzlich psychisch darunter leiden. Es gibt bei der Frage nach der Gesundheit Dinge, die man beeinflussen kann und Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Schädliche Gewohnheiten könnte man beispielsweise beeinflussen. Niemand muss rauchen oder Alkohol im Übermaß trinken. Sobald meine Klienten unter ihren Gewohnheiten leiden, versuche ich das gemeinsam mit ihnen zu verändern. Häufige Themen sind Schlaf, Bewegung, Ernährung, allerlei zwischenmenschliche Konflikte und das eigene Denken. Diese Faktoren tragen maßgeblich dazu bei, wie gesund und „leicht“ jemand lebt.

Sich an seinem Wohnort wohlzufühlen ist auch ein wichtiger Faktor, um ausgeglichen durchs Leben zu schreiten. An Stuttgart gefällt Daniel die Verbindung aus der Nähe zur Natur und den Vorzügen einer Großstadt am besten. Im Kessel ist er am meisten von den Gegenden angetan, in denen es einen bunten Mix von allem gibt. 

AUSGEGLICHEN DURCH DEN LOCKDOWN

Dr. Daniel Holzinger ist ein echt sympathischer und verdammt ausgeglichener Typ, der sich bestens mit Wohlbefinden in unerwarteten Extremsituationen auskennt. Im Geheimtipp Stuttgart Headquarter wollen wir bei einer Tasse Kaffee von Daniel wissen, welche Tipps er für die persönliche Bewältigung der Corona-Pandemie hat. 

Was hilft dir dabei, in der Corona-Pandemie nicht in negatives Denken zu verfallen?

Es gibt Dinge, die ich beeinflussen und Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Zu den Dingen, die ich (fast) nicht beeinflussen kann, zählt die Corona-Pandemie. Das wenige, was ich beeinflussen konnte, habe ich getan: Rücksicht auf andere nehmen (anfangs zu Hause bleiben, Maske tragen), mich impfen lassen und mich nicht über die Umstände beklagen. Ein gesunder Optimismus hat mir auch geholfen, die geschäftlich schwierigen Monate zu überstehen. Wir haben in dieser Zeit an der Website gearbeitet, uns mit digitalen Formaten beschäftigt und viel über die Nutzung von digitalen Medien gelernt.

Work-Life-Balance, das bedeutet nicht nur, dass es im Arbeitsumfeld läuft, sondern auch im privaten Umfeld. In der Corona-Pandemie ist Ersteres ja teilweise fast weggefallen. Wie hat sich die Entwicklung auf deine Arbeit ausgewirkt? Wurden euch die Türen eingerannt?

Im Gegenteil. Das Geschäft hat schon sehr stark gelitten, aber wir sind trotzdem gut über die Runden gekommen. Wir freuen uns, wenn es bald wieder aufwärts geht und wir unsere Aktivitäten wieder ohne Einschränkungen anbieten dürfen.

Was hat dir in der Corona-Zeit am meisten gefehlt? Was hat dich an der Umstellung meisten bereichert?

Verrückterweise hat mir persönlich nichts gefehlt. Die Kinder haben mir vor allem leidgetan. Sie haben ihre Freunde und das soziale Mit- und Durcheinander schon sehr stark vermisst.

Von so viel Optimismus und Besonnenheit möchte man sich ja am liebsten direkt mal ein paar Scheiben abschneiden. Mithilfe von Daniel und seinen Kollegen im Dr. Holzinger Institut kann das sogar gelingen. Wir sind auf jeden Fall bereit, motiviert, gesund und super ausgeglichen in den Herbst zu starten.

GEHEIMTIPP STUTTGART HQ & SHOP: Reinsburgstr. 87 – 70195 Stuttgart
MEHR INFOS:
www.dr-holzinger-institut.de