FREIZEIT OVERLOAD: WAS TUN?

Dank Corona ist der Skiurlaub oder die Flucht ins Warme diesen Winter erstmal nicht drin. Statt beim Après-Ski alles zu geben oder auf Bali am Strand zu chillen, heißt es erst mal zu Hause auszuharren und das Beste aus der Situation zu machen. Denn auch der Gym-Besuch oder der wöchentliche Kinogang fällt weiter aus. Dabei ist es umso wichtiger, sich gut um sich selbst zu kümmern und einen Ausgleich zu finden. Statt der gewohnten Auszeiten könnte man das gewohnte Umfeld ja einfach mal ganz neu entdecken. Wenn ihr nach Inspiration sucht, kommen hier ein paar Ideen:

„Zeit für neue Rezepte!“

Wenn auch gerade nicht mehr viel geht, Essen geht immer! Da es nicht jeden Tag Take-away sein muss, wäre es an der Zeit, sich mal wieder selbst an den Herd zu stellen und neue Rezepte auszuprobieren. Oder doch lieber auf Altbewährtes setzen, das sofort zu erhöhtem Speichelfluss führt? Na gut, hier kommt das Rezept für den Klassiker schlechthin: Maultaschen! Für ca. 20-30 Stück einfach drei trockene Brötchen einweichen und diese anschließend mit 500 Gramm Brät, 4 Eiern, 350 Gramm Spinat sowie Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat nach Gusto vermischen. Los geht’s mit dem Befüllen! Dafür einfach den Nudelteig ausrollen und mit einem Messer in Rechtecke schneiden, die doppelt so groß sein sollten wie die Maultaschen, die ihr  zubereiten wollt. Die Ränder mit Eiweiß einpinseln, auf die eine Seite einen Esslöffel der Füllung klecksen – zusammenklappen, festdrücken und fertig! Jetzt nur noch in Salzwasser für circa 8 Minuten kochen. Was fehlt noch? Richtig! Schmelz, sehr viel und sehr gebräunt, bitte. Also Semmelbrösel in Butter rösten und ganz frisch mit den Maultaschen servieren. Yammi!

„Rausgehen statt Ausgehen“

Auch wenn das Ausgehen momentan nicht möglich ist, zu viel Zeit auf der Couch ist keine Alternative – also raus in die Natur! Besonders im Winter ist es angenehm, dem Feinstaub im Kessel zu entfliehen und die frische Luft im Kräherwald zu genießen. Spazieren gehen ist stets eine Chance, seine Gedanken neu zu ordnen. Unsere Lieblingsroute führt am Bärensee entlang, mit idyllischem Blick auf das Bärenschlössle. Die gewohnte Umgebung kann man mit Apps wie Komoot ganz neu entdecken – hier gibt es Wander- und Spazierrouten, die von der Mittagspause bis zum Ganztagesausflug vielfältige Routen abbilden. 

„Fit bleiben im Alltag“

So ganz ohne Fitnesstudio, Schwimmbad und Tanzschule gehen euch langsam die Ideen aus? Schon ganz einfache Änderungen machen euren Alltag mobiler und trainieren nebenbei auch noch die Muckis. Einfach auf den Fahrstuhl verzichten und wo es geht, die Treppe nehmen. Zum Supermarkt nicht unbedingt schlendern, sondern mal Walking-Tempo aufnehmen, um dann mit gutem Gewissen Schokopudding-Nachschub zu holen.

Aber wie schafft man es, unter den momentanen Bedingungen wirklich sportlicher und fitter zu werden? Einfach mal anfangen! Plant euch ein festes Zeitfenster pro Tag ein, verabredet euch über Zoom mit Freunden oder schaut mal bei den Online-Kursen des 0711-Morning-Workout von Eva und Julian (und ganz neu ist ihre Plattform für Coaching und Trainingspläne: okayletsdothis.com!) vorbei – überlistet den Schweinehund und macht ihn zu eurem Fitness-Buddy. Wir können euch versprechen: das Gefühl danach, unbeschreiblich!

„Reset für Körper und Geist“

Den Beginn des neuen Jahres nutzen viele Leute dafür, die eigenen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen und anzupassen, Stichwort alkoholfrei, Veganuary oder Yoga-Challenges. Über Zoom könnt ihr jetzt auch Detoxfasten und euch so neu ausrichten, Kraft schöpfen und euch langfristig besser fühlen. Eine Woche begleitetes Fasten bietet das Studio Milk an. Fundiertes Wissen über die positiven gesundheitliches Aspekte werden hier genauso weitergegeben, wie die praktische Anleitung. Alle Teilnehmer werden über Zoom persönlich betreut und erhalten das Detox-Starterkit, Fastentee, das Passagesalz und drei Yogasessions mit passenden Atemübungen und dem Fokus Detox. Damit hat man schon im Januar einige gute Vorsätze eingelöst. Mehr Infos findet ihr hier: www.detox-fasten.de

„Vierbeiner gegen die Einsamkeit“

Gemeinsamkeit und Zusammenkunft gestalten sich diesen Zeiten etwas schwieriger. Wie wäre es also mit einem Haustier? Vierbeiner senken wissenschaftlich belegt unser Stresslevel, halten uns fit und spenden Trost in schwierigen Zeiten. Besonders für Kinder können Haustiere wichtige Bezugsperson und Lernpartner sein. Aber welches Tier passt zu mir und meinem Umfeld?

Bevor man sich ein Haustier anschafft, sollte überlegt werden, ob sich um das Tier auch angemessen gekümmert werden kann. Bin ich in der Lage, für die Versorgung des Tieres aufzukommen? Habe ich ausreichend Zeit, die ich mit meinem Haustier verbringen kann? Die Bedürfnisse von Haustieren sind natürlich grundlegend unterschiedlich. Hunde brauchen täglichen Auslauf, auch im kalten Winter oder bei schlechtem Wetter. Katzen hingegen können sehr eigensinnig sein und verkriechen sich gerne zum Schlafen in einer ruhigen Ecke. Egal für welches Tier man sich letztendlich entscheidet, empfiehlt es sich im Tierheim oder bei Tierschutzvereinen anzufragen, denn dort warten viele einsame Tiere auf ein schönes neues Zuhause! Hier ein paar Websites: www.stuttgarter-tierschutz.de, www.vergessene-pfoten-stuttgart.de, www.fellnasen-stuttgart.de, www.help-for-paws.de, www.glücksnäschen-stuttgart.de.

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„Kommunikationsskills verbessern!“

Auch wenn Hunde- oder Katzensprache momentan noch nicht erlernbar ist, lohnt es sich, in seiner Freizeit neue Sprachen zu lernen. Auf Reisen oder auch bei der Jobsuche zahlen sich gute Sprachkenntnisse nämlich stets aus. Die Stuttgarter Sprachschule Eloquentia bietet in einem schönen Altbau im Stuttgarter Westen Englisch-, Spanisch-, Italienisch-, Französisch- und Deutschkurse in kleinen Gruppen, geleitet von Muttersprachlern, an. Gegründet wurde die private Sprachschule 2018 vom Spanier Ricardo Sánchez Rodríguez, aufgewachsen in Madrid mit Master-Abschluss in Spanisch und seinem Partner Rocco Gesa, aufgewachsen in Rom und mit einem Abschluss in Philosophie und Italienisch als Fremdsprachenlehrer.

„Eine Sprache besteht nicht nur aus Wörtern, sondern ist das kulturelle Ergebnis einer Gesellschaft. Wenn man eine Sprache lernen will, lernt man damit eine andere Denkweise, eine andere Lebensweise. Wir versuchen immer, den Schülern unsere Kultur zu vermitteln, und wir ermutigen sie, unsere Länder zu besuchen, um sich von all dem zu bereichern,“

so Ricardo. Wer lieber alleine lernt, kann bei Eloquentia auch Einzelunterricht nehmen, um seine Sprachkenntnisse aufzupolieren. Neugierig? Bei Eloquentia gibt es die Möglichkeit, alle Kurse erst einmal kostenlos ausprobieren. Also worauf wartet ihr noch? Hier geht’s zur Website: www.eloquentiaschule.de

Nur weil sich durch Corona Gewohntes verändert hat, bedeutet das nicht, dass der momentane Freizeit-Überschuss nicht sinnvoll genutzt werden kann. Mit unseren Tipps gibt es zumindest keinen Raum für Langweile!